Ich wuchs auf dieser Erde auf und fühlte mich oft wenig „richtig“, hochsensibel, irgendwie „anders“, nicht dazugehörig, abgetrennt vom Leben, von meiner ureigenen Schöpferkraft, nicht liebenswert.
Ich fühlte mich machtlos, als „Opfer“ meiner Umstände. Oft überfluteten mich Emotionen, sei es von Anderen aus meiner Umgebung oder meine eigenen. Leid und Krankheit umgaben mein näheres Umfeld. Ich selbst machte immer wieder Erfahrungen von Krankheit, einer unerklärbaren Schwere, Traurigkeit, vielen Ängsten und Schmerzen. Oft zweifelte ich am Leben, haderte mit dem „Gott“ in mir. Auch durchlebte ich Schwellen einer großen Resignation, des Aufgebens.
Immer wieder stand ich innerlich auf, mit einer ganz leisen Stimme in mir, dass es Lösungen geben darf, wo auch immer diese Lösungen mich finden. Einige Krisen, in denen ich glaubte alles Wesentliche zu verlieren, gaben mir hinreichend Gelegenheit innerlich zu „wachsen“. Rückblickend durfte ich tiefe Einsichten erfahren.

